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Das Randzonen- Projekt: Von der Exkursion zum Theaterstück

- Die Präsentation



Plakat des Projekts


    Das Hoffen hat sich gelohnt! In einer Collage aus Szenen, die mittels Fotos, Film und Ton unterstützt wurden, sind Momente entstanden, die der einen Seite das Gesehene und Besprochene wiedergeben, auf der anderen Seite keine Stereotypen zeigen. Auf keinen Fall soll das einseitige aus den Medien bekannte Bild der Viertel Ferentari und Rahova gezeigt werden.

    So kam der Müll selbst zu Wort in einem "Flaschendialog". Rollenzuteilungen sollten nicht zu eindeutigen Kategorisierungen führen, in "gut" und "böse" oder "arm" und "reich". Die Szenen, wie auch die Fotos und der Film, zeigten so viele Aspekte wie möglich. Folgende Problematiken wurden in den Szenen angesprochen:


Es folgte eine lange Diskussion mit dem Publikum. Die Intention Bukarests ärmste Stadtviertel zu zeigen, anstatt der modernen und reichen Gegenden, löste unterschiedliche Interpretationen aus. Die Darsteller erläuterten, auch selbst als Bukarester, ihre Sicht der Dinge und wie sie sich wegen des Projektes verändert hatte.



Wegen der vielen Reaktionen, die "Fremd im eigenen Land" hervorrief, ist ein zweiter Teil des Projekts geplant. Nach zwei Aufführungen in Bukarest kam es im Mai dann zu einer Aufführung in Varna, Bulgarien. Vor ca. 100 Zusehern konnten die aufgearbeiteten Materialien aus "Fremd im eigenen Land" gezeigt werden und hinterließen bei den bulgarischen Zusehern tiefe Eindrücke. Die Schauspieler mussten nach der Aufführung mehr als eine Stunde Frage und Antwort stehen und bald tauchte die Möglichkeit eines ähnlichen Projektes für die bulgarische Stadt Shumen auf. Dieses soll nun im November mit Bukarestern und Shumenern Studenten durchgeführt werden. Bereits im September wird als zweiter Teil das Projekt "Sechs Tage Sechs Wege" in Bukarest stattfinden. Dabei wird diesmal das grassierende Infrastrukturproblem von Bukarest analysiert werden. Dabei sollen auch das Machtsymbol Auto, wie die Stellung von Radfahrern und Fußgängern in der Metropole angeschnitten werden. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren und die Studenten der Politehnika sind bereits mit Feuer und Flamme dabei. Auch Besuch aus Deutschland, extra für das Projekt hat sich bereits wieder angekündigt.